Servus und Griaß Eich!

… beim „BDJW“, dem Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn

Auf dem Pfad der Anarchischen Volksmusik, vom Landler bis zum Rap, politisch, frech und aufmüpfig – das ist der Jodelwahnsinn.


 „Da Wahnsinn!!“ – Die Neue CD 

„Die Musik fasziniert. Sofort. Die ersten Takte lassen Festzelt-Stimmung aufkommen, aber nur sekundenlang, denn schnell wird klar: Hier ist mehr als Gaudi angesagt. Hier geht’s zur Sache, hier wird aufgedeckt. Weder die Machenschaften der Banken, unsere Konsumgewohnheiten, die bajuwarisch dörfliche Gesellschaftsszene, noch das moderne Kinderzimmer bleiben verschont. Der Rettungsschirm ist aufgespannt, aber wen fängt er auf? Die Atommeiler sind aus, doch das Windrad steht an der falschen Stelle. Alles einfach nur „Da Wahnsinn“!? Ein Glück, dass diese drei etwas entgegen zu setzen haben.“

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 „DER NAME IST PROGRAMM“ 

 

„Wenn Otto Göttler, Gründer des Jodelwahnsinns, zu seiner Ziach greift, ist Aufhorchen angesagt: Zuerst auf das, was ihn ausmacht, das Instrument und die ureigene Bairische Heimatsprache perfekt miteinander zu verschmelzen. Dann sein „Botschaften vermitteln“, frisch, frech und frei von der Leber weg.
Mit ihm Petra Amasreiter, die virtuose Geigerin, die mit ihren Liedern zeigt, dass sie mächtig auf Zack ist und weit mehr als „liab dreinschaun“ kann, und mit dem Gitarristen und Komponisten Wolfgang Neumann, Meister der Sound-Raffinesse und des Tiefgangs, ist dieses Trio „der Wahnsinn“.
Mit Ziach, Säge und Trompete, mit Tuba, Geigen- und Gitarrenzauber und ganz viel Spaß am Tun geht’s beherzt und ohne Scham ans Werk. Sollte all das nicht genügen, die Welt da draußen zu erreichen, dann gibt’s ja noch den bewährten Jodler, der beim Jodelwahnsinn auch „den Schmerz in die Welt hinaus schreit“. So virtuos verpackt kann man ihn ertragen, den Weltschmerz, vor allem mit dem Funken Humor, den dieses Trio in Minutenschnelle zu einem lodernden musikalischen Riesenfeuerwerk entfacht, dessen Rauchzeichen weit über die Bayerischen Grenzen hinaus getragen werden – laut frech und herrlich schräg – „Der Jodelwahnsinn“ eben!“


 #DaWahnsinn – Official Video 

 


Otto Göttler …

otto-goettler Jahrgang 1948, ist ein G’wachs der Obergiesinger Nachkriegszeit. Schon als Jugendlicher bewies er, gegen den Strom schwimmen zu können, und tauschte den Fußball bei 1860 gegen das Rennrad beim RC 02 München ein. Beruflich führte er den vom Vater begründeten Süßwarenhandel nach seinem Tod weiter und baute ihn zum Wein und Spirituosenhandel um, gab das Geschäft aber 1993 zugunsten einer professionellen Karriere als Musikkabarettist auf: Sein intensives musikalisches Interesse bekundete er damit, dass er sich mit über 30 Jahren eine Klappzither kaufte, auch weil die gut aufs Radl passte. Das aber reichte ihm nicht und so begann er, auf der Diatonischen Harmonika (Steierischen) zu spielen. 1986 gründete er den Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn und blieb auch nach dessen zwischenzeitlichen Ende in diversen Projekten erfolgreich – stets beseelt von dem Gedanken, dass Volksmusik dem Zeitgeist aufs Maul und dem Publikum in die Augen schaut, direkt, grad und erdig, verschmitzt und äußerst fantasiereich.
Webseite: otto-goettler.de

 


Petra Amasreiter …

petra-amasreiter ist auch ein Münchner Kindl und verbrachte viel Zeit in der Volksmusik, aber auch in Folk- und Rockbands. Von der Musik vereinnahmt, studierte sie klassische Violine und spielte in diversen Orchestern und Ensembles, wobei sie von Minnesang über Oper, von Fusionjazz bis Hardrock nichts ausließ. Die Studioarbeit hatte es ihr angetan, so ging sie 1997 zum Bayerischen Rundfunk, um sich zur Tontechnikerin ausbilden zu lassen. Seither spielt sie sich als „Geigenpetra“ durch die Lande, komponiert und produziert Musik und traktiert ihre Schüler an verschiedenen Musikschulen. Der Jodelwahnsinn ist sozusagen ein „back to the roots“ – wobei die Violine auch mal der E-Geige, dem E-Bass, der Flöte und den verzerrten Effekten weicht. Auf der Bühne glänzt sie als weiblich, charmanter Mittelpunkt und musiziert sich mit raffiniert ausgefeilten Liedern in die Herzen.
Webseite: e-geige.de


Wolfgang Neumann …

wolfgang-neumann Geboren 1957 im Münchener Stadtteil Thalkirchen machte Wolfgang mit 6 Jahren die ersten Jodelversuche in den Schluchten einer Münchner Hochhaussiedlung.  Neunjährig dann die Ausbildung zum Sängerknaben beim Windsbacher Knabenchor. Anfang der Pubertät war dann erst mal Schluss mit brav sein und der geistlichen Musik – die Gitarre, wild und knackig, sollte es  jetzt  sein.  Blues und Rock lernte er im englischen Garten von durchreisendes Hippies aus aller Welt. Vom Vater gab es Unterricht in Gitarre, Percussion und Klavier. Ab 18 kamen die wilden Jahre bei diversen Rockbands mit bayerischen Texten und  die beginnende Faszination durch alternative bayerische Volksmusik. Es  folgten 5 Jahre Studium der klassischen Gitarre und der alpenländischen Volksmusik am Richard-Strauss-Konservatorium. Neben seiner Arbeit als Komponist für Film- und Fernsehproduktionen, gab es viele Auftritte und CD-Produktionen mit dem Hackbrett-Virtuosen Rudi Zapf u.a. „Never Been There“ und dem Musik-Kabarett „Die Meiers“.
Webseite: wnmusik.de